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Wir werden gefördert durch die Aktion Mensch und die Selbsthilfegruppenförderung der Krankenkassen.


Programmvorschau (Änderungen vorbehalten):

Auch in diesem Jahr bieten wir für Eltern und Kinder ein umfangreiches Programm, wie Vorträge, Workshops, Freizeitaktivitäten und vieles mehr an.
Zurzeit sind wir mitten in der Organisation und Planung, um Euch ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein zu bieten. Die fest zugesagten Programmpunkte werden hier nach und nach veröffentlicht.

Folgende Vorträge wurden bereits bestätigt:

Theory-of-mind und Empathie bei hörenden und gehörlosen Kindern
mit Dr. Wolfgang Wirth

Theory of Mind ist die Fähigkeit sich in das Denken eines anderen Menschen hineinzuversetzen: Warum macht der andere das? Was sind seine Gründe, seine Absichten, seine Wünsche?
Empathie ist die Fähigkeit einen anderen Menschen zu verstehen und Mitgefühl mit ihm zu haben. Warum macht der andere das und wie fühlt er sich dabei? Diese beiden Fähigkeiten sind die Grundlage für einen guten Umgang mit anderen Menschen. Streit gibt es oft, weil Menschen sich nicht in andere hinein versetzen können. Theory of Mind und Empathie entwickelt sich bei Kindern, wenn sie von ihren Eltern gut verstanden werden. Dazu ist eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Kind notwendig.


Darüber wird Dr. Wolfgang Wirth, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut, in dem Vortrag sprechen. Er wird zeigen wie sich Empathie und Theory of Mind bei Kindern entwickelt, und wie Eltern dies unterstützen können. Er wird auch darauf eingehen wie Erwachsene ihre eigene Empathiefähigkeit verbessern können.

 

Dauerstress im familiären Alltag
mit Betty Schäztchen

Wie können wir uns vom Dauerstress befreien? Welche Möglichkeiten gibt es, Stress zu vermeiden, trotz der zusätzlichen Belastung?

Gemischt mit Theorie und Praxis zeigt die Yogalehrerin Betty Schätzchen was Stress bedeutet und wie wir gesund damit umgehen können. Dabei präsentiert sie einfache Techniken, die man sofort umsetzen kann.

 

Schriftsprache als Zweitsprache. Mehrsprachigkeit als Bildungschance für hochgradig schwerhörige und gehörlose Kinder mit DGS als Erstsprache
mit Iris Wagener

Mehrsprachigkeit ist eine dem Menschen angeborene Fähigkeit, die es ihm ermöglicht, mehrere Sprachen gleichzeitig oder nacheinander zu erwerben. Diese wichtige Erkenntnis der Mehrsprachigkeitsforschung eröffnet für gehörlose und hochgradig schwerhörige Kinder ganz neue Bildungschancen.

Iris Wagner, Lehrerin einer Gehörlosenschule, wird die aktuellen Forschungsergebnisse aus der Mehrsprachigkeitsforschung für den eimodalen Bilingualismus aus Gebärden- und Schriftsprache von hochgradig schwerhörigen und gehörlosen Schülern reflektieren.

Außerdem werden die Forschungserkenntnisse über die Lernbedingungen dieses besonderen Schrift-Zweitspracherwerbs dargestellt und praktische Tipps für eine vorschulische schriftsprachliche Bildung gegeben.

 

Das Konzept „Die Wort-S(ch)atz-Lupe“- Sprachtherapie und Förderung mit hörgeschädigten Kindern
mit Dr. Claudia Häußinger & Anna-Julia Bungenstock

Das Konzept entstand aus der langjährigen sprachtherapeutischen Praxis und Lehrtätigkeit von Dr. Claudia Häußinger und bietet durch sein Baukastenprinzip und die Aufteilung in Basis-, Hilfs- und Therapiebausteine die Möglichkeit, die Therapie individuell an die heterogene Gruppe hörgeschädigter Kinder und auch Jugendlicher mit unterschiedlichsten Hör- und Lautsprachkompetenzen anzupassen. Der Hilfsbaustein „kompensatorische Hilfen“ beinhaltet z. B. die Bausteine „Selbsthilfestrategien“, „visuelle kompensatorische Hilfen: Einsatz von Gebärden, Absehen und Schrift“ oder „angepasste Therapeutensprache“. Für einen Einblick in die Arbeit stellen Dr. Claudia Häußinger und Anna-Julia Bugenstock Beispiele aus ihrer Therapie vor und zeigen verschiedene Fördermöglichkeiten für Zuhause.


Wir danken für die freundliche Unterstützung:

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